Deutsches Wanderinstitut tagte in Lorch (September 2018)

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Deutsches Wanderinstitut tagte in Lorch (September 2018)

Spannende Erkenntnisse, Ausblicke und Einblicke und ein neuer zertifizierter Premiumwanderweg

Regelmäßig einmal im Jahr lädt das Deutsche Wanderinstitut Touristiker, Wege-Entwickler, Betreiber und Entscheider zum professionellen Austausch ein. Das "12. Forum Premiumwege"  fand in Lorch im Rheingau statt. In der kleinen Weinstadt, die mit ausgezeichneten Wanderwegen punktet, traf man sich vom 26. bis 28. September und konnte viele spannende Informationen und neue Erkenntnissen mit nach Hause nehmen. Fast 40 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und Dänemark waren mit dabei. Übernachtet wurde im "Hotel Im Schulhaus", das sich bei Wanderern aus aller Welt einen guten Namen gemacht hat. Hotel Direktorin Susanne Röntgen-Müsel sorgte neben gemütlichen Zimmern, Vitalfrühstück und Wanderverpflegung für viele Wohlfühlmomente rund um die Tagung und traf damit voll ins Schwarze - wie auch die Ergebnisse des Wandermonitorings zeigen sollten.

Nachdem am ersten Tag die aktuelle Entwicklung und die Themen Wandern und Naturschutz, Wandern für die ganze Familie sowie auch Wandern für Menschen mit  besonderen Bedürfnissen kritisch beleuchtet und diskutiert worden waren, ging es am 27. September auf die Piste. Projektleiter Robert Carrera führte die Truppe auf einem Teilstück des im Entstehen befindlichen Premiumwanderwegenetzes durch die herbstliche Region Wispertaunus. Gemeinsam mit seinem Mitstreiter Volker Diefenbach, Bürgermeister der Gemeinde Heidenrod, durfte sich Carrera dann auch über die Zertifizierung des "Dickschieder Wildwechsels" (13,6 km, 460HM) freuen. Der neue zertifizierte Premiumwanderweg trägt nun das Siegel des Deutschen Wanderinstituts. Überreicht wurde die Urkunde von Klaus Erber, 1. Vorsitzender des Deutschen Wanderinstituts e.V., der zusammen mit Landrat Frank Kilian die Gratulation aussprach.

Sehr aufschlussreich waren die Ergebnisse aus dem Wandermonitor, die Heinz-Dieter Quack, Prof. an der Ostfalia, Hochschule für angewandte Wissenschaften in Salzgitter, zu berichten wusste. Ziel des deutschlandweiten Wandermonitorings ist es, aussagekräftige Besucherdaten zur Charakterisierung des Wandertourismus zu erfassen, um das wandertouristische Angebot und das Wegemanagement kontinuierlich zu verbessern und den sich ständig verändernden Bedürfnissen der Wanderer anzupassen. Dass Wanderer gerne bereit und durchaus in der Lage sind, in die angebotenen Leistungen zu investieren, war nur eines der aktuellen Erkenntnisse, die aufhorchen lassen.  

Interessant für die Tagungsteilnehmer war schließlich auch das Weinerlebnis live in Lorch. Die Lorcher Winzer, mitten in der Weinlese, begeisterten die Teilnehmer für ihre Weine und ließen diese Einblick nehmen in das tagesaktuelle Geschehen.

„Wir freuen uns sehr, dass diese Tagung hier in der Region stattgefunden hat“ sagt Maren Gutberlet, verantwortlich bei der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH RTKT für das Thema Wandern. „Lorch, der Wispertaunus und die Region konnten sich einem Publikum, das aus ganz Deutschland und angrenzenden Ländern angereist war, von seiner besten Seite zeigen" so die Touristikerin.

Auch Hotel Direktorin Susanne Röntgen-Müsel freut sich, sieht sie sich doch wieder einmal bestätigt in ihrem steten Bemühen um die Zielgruppe Wanderer. "Es lohnt sich, in anspruchsvolle Angebote zu investieren, denn wie die Ergebnisse zeigen, sind die Gäste in diesem Segment längst aus den alten, schweren  Wanderstiefeln rausgewachsen. Sie sind nicht nur bestens ausgerüstet, sondern lassen sich ihre Urlaubstage gerne auch etwas kosten, wenn die angebotenen Leistungen ihren Wünschen entsprechen", weiß die Hotel Direktorin.

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